Mattersburg, 2.September 2026 – Vor zehn Jahren, am 29. August 2016, wurde in Mattersburg der dritte von mittlerweile vier pro mente Standorten im Burgenland eröffnet. Damals entstand die Vision, mitten in Mattersburg einen Ort der Inklusion zu schaffen – einen Ort, an dem Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht am Rand, sondern mitten in der Gesellschaft leben, arbeiten und am täglichen Leben teilhaben können.
Zehn Jahre später ist diese Vision gelebte Realität. Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Jubiläum des pro mente Hauses Mattersburg gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Angehörigen, Freund:innen und Wegbegleiter:innen der Klient:innen gefeiert.
Zehn Jahre gelebte Inklusion
Aktuell arbeiten bei pro mente in Mattersburg 35 Mitarbeiter, unterstützt von Zivildienern, FSJ-Freiwilligen und Praktikant:innen. 25 Menschen wohnen im pro mente Haus Mattersburg, insgesamt 40 Klient:innen besuchen die Tagesbetreuung. Insgesamt wurden in den vergangenen zehn Jahren 180 Klient:innen von pro mente in Mattersburg begleitet.
Für viele Menschen wurde das Haus dabei zu weit mehr als einem Wohnort. Es ist ein Zuhause, ein Ort der Gemeinschaft und ein Platz, an dem neue Freundschaften entstehen, Fähigkeiten entdeckt und neue Lebensperspektiven entwickelt werden können.
„Für so ein Projekt braucht es Mut und eine Vision – mitten in der Stadt, mitten im Leben. Von der ersten Stunde an hatten wir Menschen an unserer Seite, die an diese Vision geglaubt und uns auf diesem Weg begleitet haben. Dafür sind wir sehr dankbar. Sie alle haben dazu beigetragen, pro mente zu dem zu machen, was wir heute sind“, betonte Geschäftsführerin MMag. Eva Blagusz.
Auch Landesrat Dr. Leonhard Schneemann würdigte die Arbeit von pro mente in Mattersburg und die Qualität der Betreuung: „Es wird hier mit sehr viel Herz gearbeitet. Es stehen die Menschen im Mittelpunkt des Geschehens und das spürt man auch heute bei dieser Feier.“
Fixer Bestandteil der Stadt
Wie sehr pro mente mittlerweile in Mattersburg verwurzelt ist, unterstrich auch 3. Landtagspräsidentin und Bürgermeisterin Claudia Schlager: „Pro mente ist aus dem Leben der Stadt Mattersburg nicht mehr wegzudenken und ist ein fixer Bestandteil im täglichen Leben der Stadt. Das macht unsere Stadt so lebenswert, dass ihr hier mitten in der Stadt untergebracht seid, betreut werdet, hier arbeitet und am gesellschaftlichen Leben teilnehmt. Und das ist für mich gelebte Inklusion.“
Ein Fest voller Emotionen
Nach den offiziellen Ansprachen sorgte die pro mente Band für einen besonders emotionalen Höhepunkt des Jubiläumsfestes. Mit ihrer Musik brachte sie die Gäste zum Mitschunkeln und Mitklatschen, sorgte für ausgelassene Stimmung und berührte zugleich. Es wurde gelacht, gefeiert und auch die eine oder andere Träne der Rührung vergossen.
Das Jubiläum machte deutlich, was in zehn Jahren entstehen kann, wenn eine Vision von vielen Menschen gemeinsam getragen wird: ein Ort, an dem Menschen dazugehören, Verantwortung übernehmen, Freundschaften schließen und ihren eigenen Weg gehen können.
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